Warum viele Optimierungsprojekte ihr Ziel verfehlen
Viele Optimierungsinitiativen liefern nicht die erwarteten Ergebnisse. Häufig liegt das nicht an der Umsetzung, sondern am gewählten Ansatz. Prozesse werden lokal verbessert, ohne den gesamten Wertstrom zu betrachten.
Der Wertstrom umfasst alle Aktivitäten vom Kundenbedarf bis zur finalen Leistungserbringung. Erst diese durchgängige Sicht macht sichtbar, wie Material und Informationen tatsächlich durch das Unternehmen fließen und wo Verluste entstehen.
Lokale Effizienz reicht nicht aus
In der aktuellen SimTalk Episode spricht Céline Schischkoff mit Martin Dahinten von Sieben Consulting darüber, warum echte Leistungsfähigkeit nur entsteht, wenn Unternehmen End-to-End denken. Einzelne Abteilungen können sehr effizient arbeiten und dennoch bleibt das Gesamtsystem hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Typische Schwachstellen zeigen sich vor allem in Liegezeiten, Beständen und unzureichend abgestimmten Informationsflüssen. Gerade diese Zusammenhänge werden in der Praxis häufig unterschätzt, haben aber einen großen Einfluss auf Durchlaufzeiten und Liefertreue.
Vom Ist-Zustand zum belastbaren Zielbild
Eine strukturierte Wertstromanalyse schafft Transparenz und bildet die Grundlage für ein belastbares Zielbild. Simulation kann diesen Ansatz sinnvoll ergänzen. Sie ermöglicht es, verschiedene Szenarien zu bewerten und Entscheidungen vor der Umsetzung abzusichern.
In der Podcastfolge diskutieren wir unter anderem:
- Warum Abteilungseffizienz nicht automatisch Gesamtperformance bedeutet
- Welche typischen Schwachstellen Wertstromanalysen aufdecken
- Wie aus einem Ist Bild ein tragfähiges Zielbild entsteht
- und welche Rolle Simulation dabei spielt.





